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Hilfreiche Tipps gegen die Wintermüdigkeit

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Jeder von uns kennt diese Tage, an denen wir keine Lust haben aufzustehen und den ganzen Tag am liebsten im Bett verbringen möchten. Hinzu kommt noch, dass wir keine Lust haben etwas zu machen und zu faul, schlapp und lustlos sind. 

Der Winter in Deutschland kann wirklich lang sein. An einigen Tagen wird es tagsüber kaum richtig hell-nur ein tristes grau überdeckt den Himmel. Da macht das Aufstehen am Morgen noch weniger Spaß.



Aber gibt es wirklich eine Art Wintermüdigkeit? Oder bildet man sich das Ganze nur ein?

Darum bist du im Winter so müde!

Wenn es langsam auf den Winter zugeht werden die Sonnenstunden am Tage immer kürzer. Und das merkt der Körper auch. Er fällt genau wie einige Tiere in eine Art Mini-Winterschlaf. Denn durch die langen Dunkelperioden bildet der Körper das Schlafhormon Melatonin, welche in der Zirbeldrüse im Zwischenhirn gebildet wird.

Der Winter macht auf Grund der Dunkelheit also wirklich müde und du hast ein erhöhtes Schlummerbedürfnis.



Einige Leute verfallen regelmäßig in eine sogenannte Winter Depression, die aber im Frühling genauso schnell verflogen ist, wie sie gekommen ist.

Natürlich kann man den Körper und den Winter mit einigen Kniffen austricksen, sodass man mit besserer Laune und mehr Energie durch den Winter kommt.

1. Nimm dir ein Beispiel an den Costa Ricanern!

Mach es wie die Leute in vielen Mittel- und Südamerikanischen Ländern.
Die Costa Ricaner stehen nämlich meist schon zwischen 4-5 Uhr morgens auf, denn dann wird es dort schon hell. Dafür gehen sie dann abends früh ins Bett, da es meist schon gegen 17-18 Uhr dunkel wird.
Passe deinen Tag also auch an die Sonnenstunden an. Im Winter wird es bei uns morgens früher hell. Das solltest du ausnutzen. Gehe zeitiger ins Bett und versuche morgens einfach früher aufzustehen. Ich weiß, das klingt schwer. Darum ist es wichtig, dass du abends auch früh genug schlafen gehst. Und im besten Fall wachst du ohne deinen Wecker auf. Dieser natürliche Weg erleichtert dir das Aufstehen ungemein.

2. Und so wirst du morgens wach

Eine kalte Dusche kann wirklich Wunder bewirken. Am besten solltest du nach dem Aufstehen sofort duschen gehen. Mit Wechselduschen (heiß-kalt) bringst du deinen Stoffwechsel und Kreislauf in Gang. Zusätzlich stärkst du damit dein Immunsystem.

3. Vitamin D

Ein Vitamin D Mangel ist häufiger verbreitet als man denkt. Mögliche Anzeichen sind Antriebslosikgeit, depressive Verstimmung, Konzentrationsschwierigkeiten, Lustlosigkeit, ständige Müdigkeit und ein schlechtes Immunsystem. Beim Arzt kann man ganz leicht den Wert durch einen Bluttest bestimmen lassen. Lass dich also unbedingt durchchecken!

4. Mach das Licht an!




Wer viel Tageslicht abbekommt, ist natürlich auch weniger müde und antriebslos. Wenn möglich, fahr deinen Arbeitsweg mit dem Rad, geh in der Mittagspause spazieren und versuche einfach so oft wie möglich das Tageslicht zu nutzen.

5. Bewegung im Tageslicht

Mit Bewegung kannst du wirklich viel gegen deine Antriebslosigkeit erreichen. Ist der innere Schweinehund erst einmal besiegt, kommt der Körper richtig in Gang. Und durch die Energie hast du gleich viel mehr Lust, noch mehr zu machen.



Anstatt auf dem Laufband kann man lieber draußen joggen gehen. Dabei tankst du Vitamin D und die frische kalte Luft macht dich munter! Ich fühle mich nach dem Joggen immer großartig!

6. Viel Wasser trinken

Wenn du zu wenig trinkst, bist du auch viel leichter müde. Und auch im Winter verliert der Körper Wasser, trotz der eisigen Temperaturen. 2-3 Liter stilles Wasser oder ungesüßter Tee sind perfekt! Wer seinen Tag mit warmen Zitronenwasser startet, stärkt damit sogar seine Abwehrkräfte und kurbelt den Stoffwechsel an. Perfekt wenn du auch noch etwas Gewicht verlieren möchtest.

7. Helfen hilft

Forscher der Uni Michigan haben nachgewiesen, dass sich Menschen, die sich freiwillig für andere engagieren, besonders wohlfühlen und eine um 40 Prozent höhere Chance auf ein langes Leben haben! Helfen macht also glücklich und man hat etwas Sinnvolles  zu tun. Wie wäre es zum Beispiel in einer Suppenküche für Obdachlose?

8. Urlaub planen

Vorfreude ist doch die schönste Freude, oder? Plane deinen Urlaub schonmal für das nächste Frühjahr. Dabei kannst du nicht nur tolle Frühbucherrabatte mitnehmen, sondern bekommst auch gute Laune bei all den schönen Bildern.



Oder du machst einfach mal Urlaub im Winter. Nicht umsonst zieht es so viele  Rentner im Winter in den Süden. Klar, so viel Zeit hat man meist nicht. Aber 1-2 Wochen Andalusien helfen definitiv gegen schlechte Laune! Ich spreche da aus Erfahrung!

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