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Tipps, wie Sie ihren Stoffwechsel in Schwung bringen

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Gerade im Winter fällt es uns oft schwer uns zu bewegen und richtig in Schwung zu kommen. Wir zeigen Ihnen, mit welchen einfachen Tricks Sie Ihren Stoffwechsel anregen und schnell wieder mehr Energie und Lust auf Bewegung bekommen.

1. Morgensonne tanken




Wer seinen Stoffwechsel anregen möchte, sollte sich jeden Tag einen Morgenspaziergang gönnen. US-Forscher haben nämlich festgestellt, dass Tageslicht am Morgen wie ein Schlankheitsmittel wirkt. So hatten die Probanden, die am Morgen spazieren gingen, schon nach einer Woche einen geringeren BMI als jene, die es nicht taten. Die Ernährung und die Bewegung insgesamt über den Tag verteilt wurden dabei nicht geändert. Offenbar scheint also der Zeitpunkt der Lichtexposition entscheidend.

Die gute Nachricht in der „dunklen“ Jahreszeit: Selbst stark bewölkter Himmel hatte noch einen Effekt auf den BMI. Als Zeitfenster für den 20-30-minütigen Spaziergang gilt der Vormittag zwischen 8 und 12 Uhr.

2. Regelmäßig essen

Einer der größten Fehler beim Abnehmen ist es, einzelne Mahlzeiten ausfallen zu lassen. Denn (gesunder) Hunger ist das Signal des Körpers, dass er nun Energie braucht. Bekommt er diese daraufhin nicht, stellt er den Stoffwechsel auf Hungerzeiten um. Das heißt, der Körper läuft auf Sparflamme, da er nicht weiß, wann es die nächste Mahlzeit gibt. Als normale und gesunde Pause zwischen den Mahlzeiten gelten 3-4 Stunden. Spätestens dann sollten Sie wieder etwas essen.



Selbstverständlich ist es aber nicht egal, was Sie essen. Und entgegen der Redewendung ist Hunger leider kein guter Koch. Denn wenn Sie hungrig sind, steigt vor allem der Appetit auf kohlenhydratreiche und fette Mahlzeiten. Daher ist es von Vorteil, wenn Sie Ihre Mahlzeiten im Voraus planen – am besten über die ganze Woche. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihren Kühlschrank am Wochenende vollpacken müssen – gerade Obst und Gemüse sollten Sie so frisch wie möglich zubereiten. Ein grober Wochenplan, an den Sie sich auch halten können, genügt.

Eine entscheidende Rolle beim Stoffwechsel anregen nimmt übrigens das Frühstück ein.

3. Nährstoffreich ernähren

Für einen reibungslosen Stoffwechsel benötigt der Körper, neben reinen Energieträgern wie Kohlenhydraten und Fett sowie Bausteinen wie Aminosäuren, auch noch diverse Funktionsstoffe. Dazu gehören vor allem Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Besonders Eisen, Mangan, Vitamin B2, Vitamin B1, Vitamin B12, Vitamin B6 und Vitamin C, tragen zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Fehlt es nur an einem Bestandteil dieses Systems, kann es bereits ins Stocken geraten.

Stoffwechselstörungen sind ein bekanntes Bild in unserer Wohlstandsgesellschaft. Sie schlagen sich häufig in Übergewicht, Energielosigkeit und Müdigkeit nieder. Neben erblich bedingten Störungen haben Wissenschaftler unseren modernen Lebensstil als Hauptursache für viele dieser Störungen ausfindig gemacht. Eine aktuelle Studie kam sogar zu dem Ergebnis, dass ein ungesunder Lebensstil (v. a. Bewegungsarmut, schlechte Ernährung und psychische Belastungen) den Stoffwechsel nicht nur schwächt, sondern auch das für ihn zuständige Erbgut schädigt.

4. Stress vermeiden




Es klingt paradox, aber Stress lähmt unseren Stoffwechsel, denn bei Stress schüttet der Körper das Hormon Cortisol aus. Dieses sorgt dafür, dass bestimmte Körperfunktionen angeschoben und andere gebremst werden. Besonders bemerkbar macht sich dieser Effekt bei länger andauerndem und chronischem Stress.

Was in plötzlichen Gefahrensituationen lebensrettend sein kann (höhere Herzfrequenz, Anstieg des Blutdrucks, höhere Aufmerksamkeit), kann als Dauerzustand viel Schaden anrichten. Folgen können Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Verdauungsprobleme und Immunschwäche sein.

Das Stresshormon Cortisol fördert zudem Heißhungerattacken und bremst den Energiestoffwechsel. Wollen Sie Ihren Stoffwechsel anregen, ist Stressbewältigung unabdingbar.

5. Lachen

Klingt einfach – ist es auch! Beim Lachen schüttet der Körper Glückshormone wie das Serotonin aus. Herz-Kreislaufsystem, Zwerchfell, Stimmbänder, Gesichts- und Bauchmuskeln werden stark beansprucht, was unter anderem zu einer kurzzeitigen Erhöhung des Blutdrucks, einem Anstieg des Sauerstoffgehalts im Blut und zu einer Art innerer Massage des Unterbauchbereichs führt.



Gleichzeitig werden die Stresshormone Adrenalin und Cortisol abgebaut. Das regt auch die Verdauung und den Energiestoffwechsel an.

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